Art des Schwindels

Schwindelarten: Karussell, Schiff, Aufzug – oder „Watte im Kopf“?

Die Art des Schwindels gibt dem Arzt wichtige Hinweise darauf, wo die Ursachen der Beschwerden zu suchen sind. Die erste wichtige Frage lautet daher: „Hat der Schwindel eine Richtung?“ Schwindelarten, denen der Betroffene eine Richtung zuordnen kann, haben oft eine konkrete Ursache, z.B. eine Schädigung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr (peripher-vestibuläre Störung). Solche gerichteten Schwindelarten werden in Dreh-, Schwank- und Liftschwindel unterteilt.

Drehschwindel

Beim Drehschwindel hat man das Gefühl, dass die Welt um einen herum sich dreht oder wegkippt – gerade so, als befinde man sich in einem Karussell. Ein solcher Schwindel tritt z.B. auf bei Morbus Menière, bei gutartigem Lagerungsschwindel (benigner paroxysmaler Schwindel) oder bei akutem Ausfall des Gleichgewichtsorgans (Neuropathia vestibularis, einseitige Vestibulopathie).

Drehschwindel – Wenn sich die Umwelt dreht

So unterschiedlich die Ursachen für Schwindel sein können, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Arten. Neben dem Liftschwindel, mit dem sich Betroffene wie in einem anfahrenden Fahrstuhl fühlen, und dem Schwankschwindel, der durch Stand- und Gangunsicherheiten geprägt ist, gehört der sogenannte Drehschwindel zu den gängigsten Arten.

Drehschwindel tritt dabei klassischerweise sehr spontan und unvorhersehbar auf und kann von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Tagen andauern. Für diese Art der Vertigo gibt es zwei unterschiedliche Unterarten: den Attackendrehschwindel und den sogenannten anhaltenden Drehschwindel.

Anhaltender Drehschwindel

Halten die Schwindelsymptome über Stunden oder gar Tage an, spricht man von anhaltendem Schwindel. Dieser geht typischerweise mit Fallneigung, Übelkeit, Erbrechen und Augenzittern – Nystagmus genannt – einher. Die Ursachen dieser Form hängen zumeist mit einer funktionellen Störung des Gleichgewichtsorgans zusammen. So liegt der Grund für den Drehschwindel bei Neuropathia Vestibularis vermutlich in einem entzündeten Gleichgewichtsnerv, der dazu führt, dass das Gleichgewichtsorgan einseitig ausfällt. Die Beschwerden klingen in der Regel nach ungefähr ein bis zwei Wochen wieder ab.

Eine Schädigung zentraler Strukturen im Gehirn kann in seltenen Fällen ebenfalls der Grund für einen anhaltenden Drehschwindel sein. Die Ursachen hierzu können – von Durchblutungsstörungen, Hirntumoren bis hin zu Ausfällen von Nerven im Gehirn – sehr verschieden sein.

Attackendrehschwindel

Der Attackendrehschwindel ist geprägt durch seine heftige, stets sehr plötzlich auftretende Art, die von Sekunden bis hin zu wenigen Minuten andauert. Dabei berichten Betroffene oft von Übelkeit und einem starken Drehgefühl mit Fallneigung. Die Krankheit Morbus Menière kann ein Grund für den Attackendrehschwindel sein. Aber auch der sogenannte gutartige Lagerungsschwindel ist durch plötzlich auftretende Attacken gekennzeichnet, die nur wenige Sekunden anhalten und genauso plötzlich auch wieder enden.

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Schwankschwindel

Der Schwankschwindel schlägt sich in Gang- und Standunsicherheit nieder, man hat das Gefühl, dass entweder die Umwelt schwankt oder man selbst – wie auf einem Schiff bei starkem Seegang. Dieser Schwindel ist typisch z.B. für somatoformen Schwindel, also Schwindel, der psychisch bedingt ist.

Schwankschwindel – Ein Gefühl wie bei starkem Seegang

Der Schwankschwindel ist – wie auch der Dreh- und Liftschwindel – eine weitere unangenehme Art, wie Schwindel wahrgenommen werden kann. Dabei haben Betroffene in der Regel das Gefühl, dass entweder deren Umwelt oder aber sie selbst schwanken – ähnlich wie auf einem Schiff bei starkem Seegang. Schwankschwindel geht mit einer Gang- und Standunsicherheit und einer starken Fallneigung einher.

Psychisch bedingter Schwindel – sogenannter funktioneller Schwindel

Der Schwankschwindel tritt am Häufigsten beim sogenannten somatoformen Schwindel auf und ist damit eine Schwindelart, die psychisch bedingt ist. Depressionen, Furcht und Stress können mögliche Auslöser sein. Ereignisse, wie beispielsweise große Ansammlungen von Menschen oder die Angst vor dem Fliegen, können den plötzlich auftretenden Schwindel hervorrufen. Der somatoforme Schwindel, bei dem keine organischen Ursachen zugrunde liegen, ist ein typisches Beispiel für den Schwankschwindel. Üblicherweise tritt dieser mit Symptomen wie Übelkeit, Atemnot, Herzrasen oder Schlafstörungen gemeinsam auf. Phobien und Angsterkrankungen bringen oft zusätzlich ein Zittern mit sich, während Depressionen in der Regel mit Kopfschmerzen einhergehen.

Ein Schwankschwindel-Anfall klingt normalerweise nach wenigen Sekunden wieder ab. Schwankschwindel kann im Einzelfall jedoch auch zu einem ständigen Begleiter werden. Für Betroffene ist es sehr wichtig zu lernen, den Schwindel zu beherrschen. Auf lange Sicht sollten Betroffene eine Psychotherapie in Erwägung ziehen.

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Liftschwindel

Beim Liftschwindel fühlt sich der Betroffene wie in einem anfahrenden Fahrstuhl: Der Boden scheint sich zu heben und zu senken. Liftschwindel kann ebenfalls auf somatoforme Ursachen hinweisen.

Liftschwindel – Ein ständiges Auf und Ab

Menschen, die unter Schwindel leiden, haben eine Störung der Wahrnehmung verschiedener Sinne. Dies führt zu Gleichgewichtsstörungen, die sich in Stand- und Gangunsicherheiten (Verlust der Körpersicherheit) bemerkbar machen.

Neben dem Schwank- und dem Drehschwindel gehört der sogenannte Liftschwindel zu den besonders unangenehmen und lästigen Arten der Vertigo. Betroffene haben ständig das Gefühl einer Aufzug- oder Achterbahnfahrt. Liftschwindel wird als ein unangenehmes Zusammensacken oder auch als Gefühl des Hinfallens wahrgenommen.

Liftschwindel gehört zu den systematischen Schwindelarten

Liftschwindel wird als systematische Schwindelart bezeichnet, die in der Regel auf einer Störung des Gleichgewichtsorgans, eines Bereichs des Kleinhirns oder des Hirnstammes basiert.

Die Schwindelattacken beim Liftschwindel dauern in der Regel von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Minuten. Ein großes Gefühl der Benommenheit geht oft mit dem Ende eines Schwindelanfalls einher und sorgt für starkes Unwohlsein. Ebenso können Gangunsicherheiten vorkommen, welche die Gefahr eines Sturzes erhöhen.

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Im Gegensatz zu diesen gerichteten Schwindelarten bezeichnet man es als ungerichteten Schwindel oder Benommenheitsschwindel, wenn der Betroffene allgemein unsicher auf den Beinen ist, sich „schwummrig“ fühlt oder Sehstörungen hat (wie Doppelbilder oder Schwarzwerden vor Augen). Viele Patienten sprechen auch von „Watte im Kopf“. Ungerichteter Schwindel kann u.a. auf Herz-Kreislauf-Probleme oder Stoffwechselerkrankungen, aber auch auf Sehstörungen als Ursache hinweisen.

Wenn die Ursache nicht ersichtlich ist

Neben den Schwindelarten, deren Symptome auf bestimmte Erkrankungen hinweisen können, gibt es Schwindelarten, deren Ursachen nicht eindeutig oder aber vielfältig sind. Daher fasst man sie unter dem Begriff multifaktorieller Schwindel zusammen, d.h. Schwindel, der von mehreren Faktoren beeinflusst wird.

1) Schneider B et al. (2005): Treatment of vertigo with a homeopathic complex remedy compared with usual treatments: a metaanalysis of clinical trials. Arzneim-Forsch/Drug Res 55(1):23-29

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