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Frau kocht gesundes Essen in einer Küche.

Ernährung & Schwindel: Gleichgewichtssystem unterstützen

Lesezeit ca. 3 Min

Das Gleichgewichtssystem und unser Gehirn benötigen gesunde Nährstoffe, um richtig funktionieren zu können. Auch ausreichend zu trinken ist bei Schwindelbeschwerden besonders wichtig. Wir haben für Sie Wissenswertes zum Thema Schwindel und Ernährung zusammengestellt – wie Sie Schwindel mit einem gesunden Lebensstil vorbeugen können.

Du bist, was du isst – das gilt im weitesten Sinne auch bei Schwindel und den begleitenden Symptomen, denn: Unser Lebensstil und unsere Ernährung haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Bei Morbus Menière wird zum Beispiel eine gezielt salzarme Kost empfohlen, da diese dazu beitragen kann, die Symptome zu reduzieren – allerdings liegen hier noch keine eindeutigen Studien vor.1

Wenn Schwindel durch Kreislaufprobleme bei Ihnen ein Thema ist, wirkt sich unter Umständen die zentral anregende Wirkung von Koffein förderlich aus – gegen den mäßigen Genuss von Kaffee ist also nichts einzuwenden. Eine größere Menge oder schlichtweg zu viel des schwarzen Heißgetränkes kann jedoch Schwindelgefühle erst entstehen lassen.

Gesunde Ernährung und ausreichend Nährstoffe gegen Schwindel

Allgemein lässt sich zu Schwindel und Ernährung festhalten: Fehlen unserem Körper wichtige Nährstoffe, wirkt sich das zum Nachteil für unsere Gesundheit aus. Gerade wenn unser Gehirn nicht ausreichend versorgt wird, können Schwindel und begleitende Symptome begünstigt werden. In einer aktuellen Studie aus Korea konnte gezeigt werden, dass der Mikronährstoff Vitamin D und der Mineralstoff Calcium eine besondere Rolle beim gutartigen Lagerungsschwindel spielen: Die Häufigkeit der Schwindelattacken konnte bei den Versuchsteilnehmern reduziert – und Schwindelsymptomen sogar vorgebeugt werden.2

In Sachen Ernährung kann in manchen Fällen auch ein zu niedriger Blutzuckerspiegel bei sonst kerngesunden Menschen zu Schwindelanfällen führen. Besonders wenn wir vor oder nach dem Sport oder körperlicher Anstrengung zu wenig gegessen haben. Solche Beschwerden sind aber in Regel harmlos und können durch regelmäßige Snacks für Zwischendurch verhindert werden.

Ausreichend trinken – Schwindel durch Dehydrierung vorbeugen

Zu unserer Ernährung zählt natürlich auch, wieviel wir trinken: 1,5 bis 2 Liter pro Tag braucht unser Körper, um optimal zu funktionieren. Denn wenn wir nicht genug Flüssigkeit aufnehmen, kann das den Kreislauf ganz schön durcheinanderbringen: Der Blutdruck schwankt stark, was besonders bei schnellen Lagewechseln zu Schwindel und sogar Ohnmacht führen kann.

Ein niedriger Wasseranteil im Blut bedeutet auch ein geringeres Blutvolumen und einen höheren Anteil an festen Bestandteilen. Das macht das Blut dickflüssiger und zäher, der Transport von Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zu unseren Organen – besonders zum Gehirn – wird erschwert. Symptome wie Schwindel, Gedächtnisprobleme, Müdigkeit und Kopfschmerzen sind dann keine Seltenheit.

Schwindel nach dem Essen

Eine üppige Mahlzeit mit allem Drum und Dran ist für viele ein echter Hochgenuss. Für unseren Körper bedeutet Essen aber auch Arbeit, denn die aufgenommene Nahrung muss verwertet und zu unseren Organen transportiert werden. Für die Verdauung wird vermehrt Blut zu Magen und Darm gepumpt, was zu einem Abfall des Blutdrucks in den restlichen Regionen unseres Körpers führt. Kaum verwunderlich also, dass wir uns nach dem Essen häufig schlapp und müde fühlen

In den meisten Fällen ist dieses leichte Absinken des Blutdrucks kein Problem. Doch bei manchen kann es zu einem regelrechten Absacken des Blutdrucks nach dem Essen kommen. Die Folge: Schwindel und Kreislaufprobleme. Mit leichteren, kleineren Mahlzeiten aus viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten können wir unserem Verdauungssystem die Arbeit erleichtern und so einem starken Abfall des Blutdrucks vorbeugen. So können wir durch eine ausgewogene Ernährung Schwindel entgegenwirken.

1Hamite, Mickie, MD, New York Presbyterian Columbia Mai 2023: Menière-Krankheit in MSD Manual, Ausgabe für medizinische Fachkreise online: https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/hals-nasen-ohren-krankheiten/innenohrst%C3%B6rungen/meni%C3%A8re-krankheit

2Jeong SH, Kim JS, Kim HJ et al. Prevention of benign paroxysmal positional vertigo with vitamin D supplementation A randomized trial. Neurology 2020; 95: e1117-e1125 doi: 10.1212/ WNL. 0000000000010343 https://n.neurology.org/content/95/9/e1117

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