„Mir ist schwindelig!“

Dieser Satz fällt im Gespräch mit dem Arzt sehr häufig – fast ein Drittel aller Menschen über 60 Jahre leidet unter wiederkehrenden Schwindelgefühlen oder Gleichgewichtsstörungen. Dabei sind die Schwindel-Symptome sehr vielfältig: Der eine Betroffene neigt zu Stürzen, der andere fühlt sich schon seit Wochen dauerhaft benommen, dem dritten wird beim Aufstehen schwarz vor Augen. Wieder andere Patienten sprechen vielleicht von einer unerklärlichen, plötzlichen „Leere im Kopf“.

Damit der Arzt weiterhelfen kann, ist die Charakterisierung und Einordnung der Schwindel-Symptome sehr wichtig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schwindel näher zu beschreiben; wichtig sind vor allem die Art des Schwindels (Dreh-, Schwank-, Liftschwindel), die Dauer des Schwindels, die auslösenden Faktoren sowie begleitende Symptome. Anhand der Schwindelsymptome kann der Arzt u.a. „echten“ Schwindel, der auf einer spezifischen Störung des Gleichgewichtssystems beruht, von anderen Schwindelarten unterscheiden, die trotz ähnlicher Schwindel-Symptome nicht vom Gleichgewichtssystem ausgehen.


Wichtig: Schwindel-Symptome können viele Ursachen haben, daher sollten sie immer von einem Arzt abgeklärt werden!

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