Auslöser für Schwindelanfälle: Bewegung, Reisen, Stress?

Schwindelattacken können ohne ersichtlichen Auslöser auftreten – das ist z.B. bei Morbus Menière, bestimmten Herz-Kreislauf-Problemen oder Migräne der Fall. In vielen Fällen gibt es aber auch klar erkennbare Auslöser für Schwindelanfälle: 

  • Wenn einem bei bestimmten Kopfbewegungen, wie beim Umdrehen im Bett oder beim Hochschauen, schwindlig wird, legt dies einen gutartigen Lagerungsschwindel nahe.
  • Ist das Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen der Auslöser für den Schwindelanfall, wird der Arzt orthostatischen Schwindel in Betracht ziehen – eine Reaktion auf den abfallenden Blutdruck beim schnellen Wechsel in die aufrechte Haltung.
  • Sind z.B. Autofahrten oder Schiffsreisen mit Schwindel verbunden, handelt es sich in der Regel um eine Kinetose, im Volksmund auch „Reisekrankheit“ genannt. Sie ist oft mit Übelkeit und Erbrechen kombiniert.
  • Von psychogenem oder somatoformem Schwindel spricht man, wenn bestimmte soziale Situationen wie Konflikte in der Partnerschaft oder besondere Stresssituationen im Beruf der Auslöser für Schwindelanfälle sind.

Nicht nur bestimmte Bewegungen oder Situationen können Schwindel auslösen. Schwindel kann auch als Begleiterscheinung verschiedener Krankheiten auftreten. Daher ist es besonders wichtig, dass Schwindel-Symptome immer von einem Arzt abgeklärt werden.

 

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