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Kreislaufprobleme und Schwindel: Die besten Hausmittel

Lesezeit ca. 3 Min

Wenn der Kreislauf schlapp macht, bekommen wir das meist schnell zu spüren: Uns wird schwindelig, wir fühlen uns schwach und manchmal wird uns sogar schwarz vor den Augen. Doch wie so oft, kann es sich auch bei Kreislaufproblemen lohnen, auf Großmutters Rat zu hören: Diese Hausmittel bringen Ihr Herz-Kreislauf-System wieder in Schwung.

Kreislaufprobleme machen sich durch verschiedene Symptome bemerkbar – darunter Schwindel, Benommenheit oder Schwächegefühl. Doch was macht unserem Kreislauf zu schaffen? Vor allem niedriger Blutdruck. Damit nämlich alle Zellen mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können, braucht es in den Arterien einen gewissen „Mindestdruck“. Ist dieser allerdings zu niedrig, wird – aufgrund der Schwerkraft – unser Gehirn als erstes weniger gut durchblutet. Die Folge: Kreislaufprobleme. Diese sind in der Regel harmlos und lassen sich mit Hausmitteln auch schnell wieder in den Griff bekommen oder sogar vorbeugen.   

Ausreichendes Trinken

Wie viel trinken Sie am Tag? Eine Frage, die entscheidend sein kann, wenn Sie häufiger von Kreislaufproblemen betroffen sind. Wenn Sie zu wenig trinken, kann nämlich das Blutvolumen sinken, was dann zu einem niedrigen Blutdruck führt. So kann ausreichendes Trinken über den Tag verteilt – mindestens 1,5 Liter – dazu beitragen, den Kreislauf in Schwung zu halten. Auch bei akuten Kreislaufproblemen, wie Schwindel, kann ein Glas Wasser für schnelle Abhilfe sorgen. Nehmen Sie doch gleich noch einen großen Schluck.

Wechselduschen

Beim Duschen hat jeder so seine eigenen Vorlieben – insbesondere was die Temperatur angeht. Wenn wir jedoch etwas Abwechslung ins Spiel bringen, kann unser Kreislauf davon richtig profitieren. Wechselduschen sind ein bewährtes Hausmittel gegen Kreislaufprobleme: Durch den Wechsel von kaltem und warmem Wasser verengen und weiten sich die Blutgefäße, was vor allem die Durchblutung fördert.

Salzig essen

Bei Salz ist Fingerspitzengefühl gefragt: Zu viel davon ist ungesund – bei Kreislaufbeschwerden aufgrund eines niedrigen Blutdrucks dürfen Sie jedoch ruhig etwas großzügiger salzen. Salz bindet Wasser im Körper, was die Blutmenge erhöht und so den Blutdruck leicht ansteigen lässt. Wenn Ihnen Kreislaufprobleme zu schaffen machen, können ein paar Salzbrezeln oder eine Tasse Boullion das Hausmittel der Wahl sein.

Rosmarin

Der intensiv-aromatische Geruch von Rosmarin lässt direkt Sommergefühle aufkommen. Doch das mediterrane Kraut lädt nicht nur zum Träumen ein: Traditionell wird Rosmarin auch zur äußerlichen Anwendung bei Kreislaufproblemen genutzt – in Form eines Kräuterbads. Lassen Sie dafür 50 g Rosmarinblätter mit einem Liter Wasser kurz aufkochen und für 15 bis 30 Minuten ziehen. Den Ansatz anschließend abseihen und ins Badewasser geben.

Bürstenmassage

Auch regelmäßige Bürstenmassagen sollen den Kreislauf auf Trab bringen. Dabei werden alle Körperbereiche sanft mit einer weichen Bürste massiert. Beginnen Sie am besten bei den Füßen oder Händen und arbeiten Sie sich dann immer Richtung Herzen vor. Diese Bewegung soll zu einer vermehrten Durchblutung führen, was letztendlich auch das Herz-Kreislauf-System anregen und den Blutdruck sanft regulieren soll.

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